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BANDBIOGRAFIE
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ARTIRILIUM wurde im Millennium 2000 von den beiden Gründungsmitgliedern Jörn Kunnert und Katharina Ulbrich in Lengede (Peine / Niedersachsen) gegründet. Die heutige Formation entstand durch den Eintritt von Ralf Schiller im November 2001. In dieser Zeit folgten die ersten beiden Demos KRIEGSGESANG (2002) und ELEMENTARIUM (2003).
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ARTIRILIUM hatte in den kommenden Jahren zeitweise diverse Rhythmus-Gitarristen im Line-Up. Man entschloss sich aber letztendlich als Trio weiterzumachen, wie man einst begonnen hatte. Schon sehr bald stellte sich heraus, dass es genau diese Konstellation ist, die der Band die nötige Freiheit für jedes einzelne Instrument gibt.
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Im August 2004 nahm die Band ihr Debüt-Album „VERGÄNGLICH“ auf. Als Produzent wurde der in der Braunschweiger Musikszene bekannte Jazz-Pianist Klaus Gelhaar engagiert, mit dem man gemeinsam die Songs zur Zufriedenheit einspielen konnte. Bis heute arbeitet ARTIRILIUM im Studio mit dem Pianisten erfolgreich zusammen.
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Review der Metal Hammer, August 2005: „…VERGÄNGLICH“ umfasst sechs Stücke mit einer Gesamtspielzeit von einer halben Stunde, wobei die Gitarre von Jörn Kunnert am ehesten der traditionellen Metal-Schule zuzuordnen ist. Der melodische Gesang, den sich Kunnert und Schlagzeugerin
Katharina Ulbrich teilen, versprüht teilweise Gothic-Charme, was aber auch an den düsteren Texten liegt, die in deutscher Sprache verfasst sind. Mit „Brennen sollst du“ ist ARTIRILIUM gar ein kleiner Hit gelungen… Unter dem Strich präsentiert sich hier eine Band, die schon zu Demo-Zeiten schlecht in eine Schublade passt und in Sachen Eingängigkeit manchen Chart-Einsteiger hinter sich lässt.“
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Bald darauf zeigten sich die ersten größeren Erfolge. Beim Simevil-Bandcontest im Mai 2005 belegte ARTIRILIUM den 5. Platz von über 120 teilnehmenden Bands und gewann mit ihrem Gewinnersong „Wahrheit“ das Erscheinen auf der Beileger-CD der bekannten Zeitschrift RockHard mit einer Auflage von über 28.000 Stück.
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Review der RockHard (Ausgabe Juni 05): „Musikalisch ist bestimmt für jeden Metalhead was dabei“, sagen ARTIRILIUM über sich selbst. Eine Aussage, die man durchaus so stehen lassen kann, denn die junge Truppe mit Wechselgesang (für die bei diversen Songs auftauchenden weiblichen Vocals sorgt Drummerin Katharina Ulbrich!) weiß bereits am Anfang ihrer Karriere, wie man eigenständige Metalsongs durch genügend Abwechslung interessant gestaltet. ANCHECKENSWERT!
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Den kompletten Juli 2006 verbrachte die Band wieder im Studio und nahm ihr zweites in Eigenregie
produzierte Album „BLUTROT“ auf. Blutrot zeigte wieder einmal, wie sehr ARTIRILIUM daran arbeitet, einen eigenen Stil zu finden, der sehr individuell und ausgefallen ist, was die Rezension
der Metal Hammer bestätigt:
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„…Das neue Werk mit zehn Stücken und einer Laufzeit von fast 40 Minuten ist ein weiterer Schritt nach vorne, denn die Songs sind jetzt in sich geschlossener. Stilistisch sind ARTIRILIUM immer noch schwer zu fassen, das Riffing erinnert mal an Rage oder frühe Metallica, bis es wieder deutlich
moderner wird. Sänger Jörn tönt immer noch recht punkig, als Kontrast zwitschert Schlagzeugerin
Katharina elfenhaft im Hintergrund. Wie gesagt, eine krude, aber eben auch sehr eigenständige
Mischung“ (Review aus der Metal Hammer, Dezember 2006).
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18 Monate später im Februar 2008 wurde das dritte in Eigenregie produzierte Album „UNSCHULD“ aufgenommen, das bis heute härteste und raueste Album der Band. Für die kritischen
Texte der Songs hat sich ARTIRILIUM kein Blatt vor den Mund genommen, wenn es um Themen wie Terrorismus, Observation, Todesstrafen, Krieg und Armut geht.
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„Dies ist das dritte Album der Niedersachsen, denen es immer deutlicher gelingt, ihren eigenen Stil herauszuarbeiten: Deutsche Texte mit kritischem Inhalt treffen auf eher traditionelle Riffs (mit ganz dezenter Machine Head-Schlagseite), dazu kommen diverse elektronische Spielereien und vereinzelt
weiblicher Gesang. Krude, aber interessante Mischung. Technisch betrachtet, ist Unschuld ein weiterer Schritt nach vorne, sodass es nur noch eine Frage der Zeit sein kann, bis dieses Unikum einen Plattenvertrag ergattert“ (Review aus der Metal Hammer, Juni 2008).
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Nach mittlerweile zwei Demos und drei Studioalben kann ARTIRILIUM auf etliche Konzerte u.a. mit den bekannten Bands Stormwarrior, Custard, A Traitor Like Judas und Feuerengel sowie diverse Bandwettbewerbe zurückblicken. 2008 konnte sich die Band Auftritte im Vorprogramm von den Apokalyptischen Reitern und Sabaton sichern.
ARTIRILUM ist definitiv eine Live-Band. Die drei Worte „Nur ein Idiot“ oder die Rufe nach „Zahltag“ oder „Masterplan“ wird man nach einem ARTIRILIUM-Auftritt nicht mehr vergessen. Daneben sorgen die Schlagzeugsoli der Ausnahme-Drummerin Katharina Ulbrich für eine mark-erschütternde Soundfront, die den Staub von den Wänden pustet.
Insgesamt hat ARTIRILIUM in den vergangenen 8 Jahren bewiesen, was Zielstrebigkeit, Beständigkeit
und Wandlungsfähigkeit bedeutet. Es ist ein eigener Metal-Stil entstanden, der sich stetig weiterentwickelt und schwerlich einzuordnen ist. Drei Instrumente, kritische, deutsche Texte gepaart mit traditionellen Metalriffs, dafür steht das Metal-Element ARTIRILIUM.
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